Künstliche Intelligenz: Deutscher Mittelstand in Gefahr die Entwicklung zu verpassen

48 Prozent der Unternehmen sehen KI für sich als irrrelevant an und nur 4 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen Künstliche Intelligenz (KI) ein, 2 Prozent implementieren KI-Systeme zurzeit, 17 Prozent planen KI-Einsätze oder testen sie, 28 Prozent halten KI für relevant, planen jedoch keinen Einsatz, so eine aktuelle Erhebung unter deutschen KMUs von PwC.

Diese Ergebnisse sind alarmierend. Dass fast die Hälfte der Unternehmen KI als nicht relevant für sich ansieht, könne allerdings dazu führen, dass etliche von ihnen an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Dazu passt unter anderem dieses Ergebnis: Weniger als ein Drittel der Befragten schätzt die Gefahr, Marktanteile an Wettbewerber mit (effektiverem) KI-Einsatz zu verlieren, als „sehr groß“ oder „groß“ ein.

Dabei ist KI eine echte Bereicherung. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Automatisierungen über Chatbots bis hin zu neuen Dienstleistungen, Produkten und Geschäftsmodellen.“, so Daniela Geretshuber, Head of Risk Assurance Solutions bei PwC und Co-Autorin der Studie

Auffällig ist auch, dass vor allem jene Unternehmen KI-affin sind, die mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen (83 Prozent). Dass Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern nur zu 17 Prozent KI-affin sind, bedeutet, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland den technologischen Anschluss an die Konkurrenz verlieren könnten.

 

 

 

(Quelle/Sender: PwC)

 

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