Ein nachhaltiges Investitionsprogramm: Raus aus Dikaturen. Rein in Demokratien.

Die Corona-Krise zeigt sehr deutlich die sehr einseitige Abhängigkeit zu Diktaturen und daraus resultierende Fragilität des sogenannten globalen Handels. China und Russland sind Beispiel, aber auch alle anderen Diktaturen spielen aktuell gegen die Demokratien der Welt. Sie hoffen auf Beute.

So schwach waren die Demokratien der Welt noch nie. Es macht sich leider eine historische Chance für die Diktaturen der Welt auf, die diese sehen und auch versuchen zu ergreifen. Der aktuelle Überfall Putins auf die Ukraine ist pars pro toto Evidenz. USA wie EU-Europa sind unter historisch schwacher, woker Führung, die sich vor jedem Diktator bückt. Besonders tief vor Teheran.

Die Weltwirtschaft und eben auch die Wirtschaft EU-Europas sind sehr verwundbar geworden und können rasch in den Abgrund gedrängt werden, eben weil unverantwortliche Diktatoren in Summe aktuell die ‘global major players’ geworden sind.

Sie kümmern keine Menschenrechte, Nachhaltigkeit oder Klimawandel und führen einen assymetrischen Krieg gegen Demokratien, die die Diktatoren der Welt zurecht als ihre natürlichen Feinde verstehen.

Europa blickt aktuell in seinen eigenen, sehr speziellen Abgrund durch Putin. Europa ist besonders der Zange antidemokratischen Kräfte ausgesetzt: Islamismus, Rechtsextremismus, Kommunisums/Sozialismus und faschistischer Imperialismus a la Puti, weil diese Kräfte innert EU-Europa unter besonderen Schutz stehen und schon die bloße Kritik an ihnen durch Gerichte und linken Parteien massiv geahndet wird. Ein Blick in die ökonomischen Verstrickungen europäischer Parteien erklärt dies plausibel.

Die Hauptfeinde der freien Welt sind China, Russland, Iran und Nord-Korea. Sie bauen sich ein Universum der Unterstützer. Ihre Hauptplattform ist da die UN mit ihrem antisemitischen Fokus auf Israel. NGOs spielen in der Zersetzung von Demokratie eine mehr als unrühmliche Rolle, wie Amnesty International mit seinem aktuellen “Bericht”, eine antisemitsche Hetzschrift, pars pro toto beweist.

Medien haben leider, besonders in Deutschland, ihre traditionelle Rolle als Medien aufgegeben: Leitmedien fälschen, lügen und framen, dass sich nur so die Balken biegen und eine journalistische Blase schreibt eigentlich nur mehr für sich selbst und die politische Bürokratie. Besonders schädlich sind da die staatsnahen Medien, die Öffentlich Rechtlichen, die wie beispielsweise Deutschland über ein jährliches Budget von rund 18 Milliarden Euro verfügen.

Diktatoren aller Colours spüren globalen Aufwind, weil sich die Demokratien der Welt ent-industrialisiert haben; neben ein paar anderen Fehler mehr, die ich mal an anderer Stelle abhandeln werde.

Zweites Fakt ist, dass das Virus seinen Ursprung in China hatte und China alles andere als transparent und verantwortlich umging. In China wütete schon eine Pandemie bevor der Welt tröpfchenweise reiner Wein eingeschenkt wurde.

Da war es freilich schon zu spät. Bei einer sich ausbreitetenden Epidemie ist Zeit einer der entscheidende Faktoren. Und wieder spielte die UN, repräsentiert hier durch die WHO, eine mehr als unrühmliche Rolle. Die wesentlichen UN-Organisationen sind mittlerweile in Hand von Diktaturen. Die Show freilich zahlen die Demokratien der Welt, allen voran die USA.

Europas Reaktionen sind bis dato von Panik und Kopflosigkeit gesprägt, auch wenn sie mit ruhigem Ton und gefalteten Händen vorgetragen werden.

Aktuell werden Löcher – ohne Erfolg bisher – mit sehr großem Aufwand gestopft, indem noch riesigere Löcher – Budgets der künftigen Generationen – aufgerissen werden, ohne eine nachhaltige Dimension aufzuweisen. Es fehlt Strategie und Vision. EIne Superinflation blickt um die Ecke.

Manch Unverbesserliche träumen vom Sturtz der Wirtschaft, die man doch endlich an die Wand fahren lassen solle, so aus grünen und sozialdemokratischen Kreisen, bis hin zum mehrstimmig gesungenen Rundgesang, der sozialistische Planwirtschaft und Verstaatlichung herbeisehnt und zum x-ten Mal das Ende und den Tod des Neo-Liberalismus ausruft.

Szenenwechsel nach Japan und die USA: Hier hat man verstanden, dass diese einseitige Abhängigkeit von China und die höchst intransparente und verantwortungslose Politik Chinas ein Ende finden muss.

Auf politischer Ebene wird der Multilateralismus – eine an-sich gute Idee – erschüttert, weil man es zugelassen hat, dass Diktaturen jeglicher Prägung das Sagen haben. Das ist kein Multilateralismus mehr.

Die UN ist leider zu einem Klub der Vereinten Diktatoren geworden, wo China, Russland, Iran und andere Diktaturen den Ton angeben.

Raus aus China – Rein nach Europa: Japan und USA machen es so

Der japanische Premier Shinzo Abe hat im Zuge der Verkündung des Hilfsprogrammes für die Wirtschaft klar die Ansage getroffen, dass japanische Unternehmen heimkehren sollen. Der japanische Staat will diese Rückkehr finanziell massiv unterstützen. Abe hat eine “Raus aus China”-Politik verkündet. Entsprechend nervös reagiert man in China.

Die USA hat ebenso im Zuge der Corona-Krise sehr klar gemacht, dass sie einen finanziellen roten Teppich für die US-Unternehmen, die aus China rausgehen, ausrollen werden. Die Asian Review führt aus: “Larry Kudlow, chairman of the White House’s National Economic Council, has expressed his intention to consider shouldering the relocation costs of American companies returning home from China.

Die Wahlen in den USA haben diesen an-sich sinnvollen Ansatz vorderhand gestoppt. Auch wenn aktuell in den USA unter Führung der US-Dems die Schritte verhaltener geworden sind, man hat dennoch die Botschaft verstanden und ihre tatsächliche Alternativlosigkeit erkannt. Und was passiert, wenn China die Quantendominanz erreichen sollte, braucht man sich nicht weiter auszumalen: Es wäre schlicht das Ende der freien Welt.

So wäre dies auch der richtige Weg für Europa, denn wenn die größte und die drittgrößte Ökonomien der Welt prinzipiell den Weg der Re-Investitionspolitik einschlagen und aus China raus gehen, um im eigenen Land die Wertschöpfungsketten wieder zu etablieren, dann sollte Europa den Schuß hören und tunlichst folgen.

Das ist eine globale Umkehr, ein globaler Trend, dem sich Europa nur bei Todesstrafe entziehen kann.

Es wäre für Europa ein massives und sehr nachhaltiges Investitionsprogramm, welches sich sehr rasch buchstabieren und substantieren ließe, eine überaus hohe Akzeptanz in der europäischen Bevölkerung finden, sehr viele Arbeitsplätze nach Europa zurückbringen und vor allem die einseitige Abhängigkeit zu China perspektivisch ein Ende finden würde.

Das Europa ohne China nicht einmal mehr fähig ist, genug Atemmasken herzustellen, ist mehr als ein Debakel und eine sehr deutliche und klare Warnung. Die Abhängigkeit von Russland in Sachen Energie bruacht wohl keine eigene Erwähnung und Abhandlung. Sie hat EU-Europa am Rande des Zusammenbruchs und in die völlige Handlungsunfähigkeit geführt.

Die vielbeschworene Globalisierung existiert eigentlich nicht und von daher wird auch kein globaler Handel zusammenbrechen, wenn Ökonomien aus China und Russland rausgehen, da wir eigentlich eine Monopolstruktur haben.

Es wird einfach diversifiziert, Konkurrenz geschaffen. Das ist nie schlecht. Es könnte sogar so ein goldenes Zeitalter für den Welthandel einläuten.

2 Billionen Euro – soviel hat Europa inklusive der EU angekündigt in die Hand zu nehmen, um die Corona-Krise zu überwinden – statt mal über ein wackeliges Bankensystem, Förderbankenunwesen und marode Sozialsysteme rauszupulvern, um eine hochgradig dysfunktionale Bürokratie und Strukturen am Leben zu erhalten, wäre es doch besser und nachhaltiger, konzertiert in die Re-Industrialisierung und Neu-Industrialisierung Europas (Industrie 4.0., Digitalisierung, IoT, eigen 5G-Industrie etc. pp.) sowie in ein robustes, resilientes Gesundheitssystem – das kein Krankheits- und Mangelsystem ist, wie aktuell – zu investieren. Denn eines ist auch klar, nach der Pandemie ist vor der nächsten Pandemie, vor der nächsten Katastrophe. Und die

Europas Strukturen sind derart im Eimer, dass sie eben nicht mehr ausreichend sind, selber Atemmasken, selber Beamtmungsgeräte und selber genug Desinfektionsmittel zu produzieren., um die eigene Bevölkerung zu schützen und Leben zu retten. Was braucht es noch mehr an Beweis, dass Europa ohne eine resiliente wirtschaftliche und militärische Basis so nicht mehr weitermachen kann.

Die Welt ist ungemütlicher geworden, es gibt böse Jungs und Mädels da draußen und noch mehr, die ihre Chancen zu nutzen wissen. Europa gehört da aktuell nicht dazu und sollte sich endlich wirtschaftlich und militärisch wieder auf eigene Beine stellen.

Da draußen gibt es keine Stuhlkreise, keinen kostenfreien Mittagstische und Konflikte werden nicht ausgetanzt. Freiheit und Menschenrechte lassen sich nicht zahn- und kraftlos schützen und ausbauen. Ist so.

PS: Und moralisch fühlt es sich doch viel besser an, in Demokratien statt in Diktaturen zu investieren und Handel zu betreiben, oder?

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