Unter Federführung des Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) soll ein Netzwerk aus Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen im Bereich der Quantentechnologien (QT) entstehen.
Ziel der Initiative ist es, vollständige Wertschöpfungsketten photonischer Komponenten und Systeme für QT-Anwendungen in der Region Berlin-Brandenburg zu etablieren.
Die Initialzündung für das Netzwerk soll das Innovationsforum Photonische Quantentechnologien geben, das am 2. und 3. März 2020 in Berlin stattfindet.
Die Veranstaltung wendet sich an Firmen – insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen – und Forschungseinrichtungen, die Komponenten und Systeme entwickeln, die in der QT eingesetzt werden können.
Die Themenfelder sind dabei vielfältig und reichen von Optik und Photonik über Elektronik und Softwareentwicklung bis hin zur Verwertung von QT-Lösungen, wie etwa in der Messtechnik, Kommunikation oder Medizintechnik.
Ziel des Innovationsforums ist es, Unternehmen der Region eine fundierte Bewertung der Potenziale und Applikationen der QT zu ermöglichen. Im Rahmen von Workshops sollen unter anderem folgenden Fragestellungen geklärt werden:
- In welchen Handlungsfeldern lassen sich QT-Anwendungen abbilden?
- Wie sehen die zugehörigen Wertschöpfungsketten aus?
- Wie sind diese regional verortet?
Durch diesen Dialog sollen anwendungsspezifische Wertschöpfungsketten identifiziert werden. Mittelfristig soll dies zu leistungsfähigen Verbünde führen, die gemeinsame strategische Ziele verfolgen und schließlich QT-Forschungsergebnisse in die Anwendung und wirtschaftliche Verwertung überführen.
Quelle/Sender (gekürzt): FBH via optecBB