Ukko, ein israelisches Biotech-Unternehmen aus Tel Aviv, will Lebensmittelallergien und -empfindlichkeiten beseitigen. Das Unternehmen gab der Tage bekannt, eine neue Serie-B-Finanzierung in Höhe von 40 Millionen US-Dollar realisiert zu haben.
Ukko nutzt künstliche Intelligenz (KI), Big-Data und Protein-Engineering, um gesündere Lebensmittel und Therapien für Lebensmittelallergien zu entwickeln. Die neue Finanzierung wird es Ukko ermöglichen, klinische Studien mit seinem Forschungstherapeutikum für Erdnussallergie zu beginnen.
Außerdem wird sie die Entwicklung von Ukkos Gluten beschleunigen, das für Menschen mit Zöliakie und anderen Glutenempfindlichkeiten bestimmt ist. Die Finanzierungsrunde wurde von ‘Leaps by Bayer‘ – dem Impact-Investment-Arm von Bayer (Leverkusen) – geführt.
Die Finanzierungsrunde wurde von Continental Grain Company, PeakBridge Ventures, Skyviews Life Science und Fall Line Capital sowie den bestehenden Investoren Khosla Ventures, Innovation Endeavors und TIME Ventures, dem Investmentfonds von Marc Benioff, begleitet.
Hunderte von Millionen Menschen auf der ganzen Welt leiden an Lebensmittelallergien und Experten sagen voraus, dass die Zahlen in den kommenden Jahren weiter steigen werden.
Allein in den USA hat eines von 13 Kindern eine Lebensmittelallergie (etwa zwei in jedem Klassenzimmer) und alle drei Minuten wird jemand wegen einer Lebensmittelallergie in die Notaufnahme eingeliefert.
Die Häufigkeit von Zöliakie hat sich alle 15 Jahre verdoppelt, und selbst bei dieser Wachstumsrate bleiben mehr als 80 % der Patienten undiagnostiziert, so dass diese Menschen ein höheres Risiko haben, andere schwere Erkrankungen wie Anämie oder sogar Krebs zu entwickeln.
Wirtschaftlich gesehen kosten Nahrungsmittelallergien und -sensibilitäten allein in den USA jedes Jahr mehr als 25 Milliarden Dollar und stellen eine enorme Belastung für Familien, Gemeinden, das Gesundheitssystem und die Agrar- und Lebensmittelindustrie dar.
Der neuartige Ansatz von Ukko nutzt eine proprietäre KI-gestützte Plattform, die Lebensmittelproteine präzise so entwickelt, dass ihre Allergenität beseitigt wird, während ihre guten biochemischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften erhalten bleiben.
Die Plattform nutzt Patientenproben, computergestützte Biologie, Immunologie und Protein-Engineering, um Proteine herzustellen, die das Immunsystem nicht provozieren.
Ukko hat bereits eine der größten klinisch validierten molekularen Landkarten von Nahrungsmittelallergien erstellt, die wichtige Daten bot und dem Unternehmen eine solide Grundlage für weitere Innovationen bietet.
Anat Binur, CEO und Mitbegründer von Ukko: “Hunderte von Millionen Menschen auf der ganzen Welt leiden an Lebensmittelallergien und Experten sehen darin eine globale Epidemie. Die Beendigung von Lebensmittelallergien ist von entscheidender Bedeutung und ist nur der Anfang. Die Technologie von Ukko hat das Potenzial, Wissenschaft und menschliche Daten zu nutzen, um unsere Ernährung und Medizin neu zu gestalten.“
English Summary
Ukko, a biotech company with the mission to eliminate food allergies and sensitivities, today announced $40 million in new Series B funding. Ukko harnesses artificial intelligence (AI) and protein engineering to develop healthier food and therapies for food allergies. The new funding will allow Ukko to enter clinical trials with its investigational therapeutic for peanut allergy. It will also accelerate development of Ukko’s gluten that is designed for people with celiac and other gluten sensitivities. The round was led by Leaps by Bayer – the impact investment arm of Bayer – and was joined by Continental Grain Company, PeakBridge Ventures, Skyviews Life Science and Fall Line Capital, as well as existing investors Khosla Ventures, Innovation Endeavors, and TIME Ventures, the investment fund of Marc Benioff.
Quelle/Sender (ausgewählt, gekürzt, adaptiert/gruppiert, endübersetzt von Glocalist): Ukko