Israel – Carbon Neutrality // Kohlenstoffneutralität: Tel Aviv University Initiates Model Carbon Neutrality // Universität Tel Aviv initiiert Modell

Aufgrund der Tatsache, dass die UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) von federführenden NGOs gekappert wird und dadurch eben scheitert, sind ideologiefreie Schritte und Maßnahmen vor Ort umso wichtiger.

Eine politische Lösung erscheint unmöglich, da selbsternannte Klimaschützer – ohne Legitimität – eine ganz andere Agenda verfolgen als eben nur den Klimaschutz: Es geht besagten NGOs vielmehr um Durchsetzung eines anti-kapitalistischen, anti-demokratischen Gesellschaftsmodells, wo nicht selten anitsemitische Untertöne schrillen und anti-israelische Propaganda auf der Tagesordnung stehen.

Jetzt werden daher konkrete, ideologiefreie Schritte vor Ort umso wichtiger. Es bleibt aber ärgerlich, dass viele der sogenannten NGOs ihre linksextreme – und nicht selten mit antisemitscher Rhetorik und Parolen durchsetzte – Politik durchdrücken wollen. In Glasgow geht es augenscheinlich besagten NGOs mehr um ihre Macht und Erhalt ihres Einflusses als pragmatische und machbare Maßnahen durchsetzen zu wollen.

Start-ups fehlen

Beredet so auch, dass auf der COP26, der großen Weltklimakonferenz, alle wesentlichen “Akteure” aka ‘stakeholder’ ihren Promiplatz in der sogenannten ‘Blue Zone’ der COP26 haben. Alle, bis auf eine tatsächlich entscheidende Gruppe von stakeholdern, wie u.a. das Startup-Magazin ‘sifted‘ (von der Financial Times) zurecht beklagt, fehlt: Die Start-ups!!

Die Macherinnen der schönen neuen Welt ohne Carbon – und ohne Freiheit und Demokratie – wollen in ihrem sozialistischen Umbau nicht von tatsächlichen Innovatoren gestört werden, die ideologieferne Lösungen entwicklen. Wird nicht so gern gesehen, weder bei den NGOs, den Medien, der Politik und in der old economy, die es sich kuschelig mit den Bürokraten und Staaten der Welt eingerichtet hat.

Start-ups und Innovationen stören das Geschäftsmodell und die eigene Machtbasis. Keine Verschwörung, einfach das Ergebnis Pfründe und Machtpositionen zu sichern bzw auszubauen. Da stören ideologieferne Innovationen. Es erklärt auch ein Stück weit, warum diese Szene der Klimaschützer und sonstigen Aktivismus Israel – die Start-up Nation schlechthin – hasst und Israel ihr ein Dorn ist. Und schließlich, die “Hauptsünder” haben auch gefehlt auf COP26: Russland und China. Aber die sind ja die Guten für viele NGOs und werden kaum mit Aktion oder Kritik bedacht.

TAU konkreter lokaler Plan

Vor dem Hintergrund besagter UN-Klimakonferenz und im Anschluss einer umfassenden Testreihe in Sachen Klimaschutz bereitet die TAU die Ausarbeitung eines strategischen Plans vor, um die durch ihre Aktivitäten verursachten Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren und eine effizientere Nutzung von Ressourcen und erneuerbaren Energien zu fördern. In der Pressemitteilung erfährt man weiter:

“Die Universität legt großen Wert darauf, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, indem sie nachhaltige Energie nutzt, Wasser und Materialien recycelt, den Papierverbrauch reduziert, umweltfreundliche Beschaffungsverfahren einführt und andere Maßnahmen ergreift, um den Kohlenstoff-Fußabdruck des Campus zu verringern und schließlich Kohlenstoffneutralität zu erreichen.

Zu diesem Zweck hat ein Team von akademischen und administrativen Experten, das vom TAU-Ausschuss für einen grünen Campus unter der Leitung von TAU-Präsident Prof. Ariel Porat ernannt wurde, eine umfassende Inspektion eingeleitet, um den gesamten Kohlenstoff-Fußabdruck (in Form von CO2-Äquivalenten) und den Wasser-Fußabdruck aller TAU-Aktivitäten sowohl auf dem Campus als auch außerhalb des Campus zu bewerten. Die Analyse, die vor etwa einem Jahr begann, umfasste die Bewertung der folgenden Punkte: Energieverbrauch aus verschiedenen Quellen auf dem Campus, Wasserverbrauch, Transport zum und auf dem Campus, Bauleistungen, Baumschnitt und Gartenarbeit, Abfallproduktion und Lebensmittelverbrauch, Servierutensilien und Verpackungen in Cafés und Kiosken auf dem Campus und vieles mehr. Das Team wird seinen Auftrag bald abschließen und seine Ergebnisse dem Ausschuss für den Grünen Campus und der TAU-Leitung vorlegen. Auf der Grundlage ihres Berichts wird die TAU einen strategischen Plan zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf dem Campus und zur Erreichung der Kohlenstoffneutralität ausarbeiten.

TAU-Präsident Prof. Ariel Porat: “Als führende akademische Forschungs- und Lehreinrichtung in den Bereichen Ökologie und Umweltwissenschaften, die sich der Bewältigung der Klimakrise verschrieben hat, hat die TAU vor etwa einem Jahr eine ‘Initiative für Kohlenstoffneutralität’ ins Leben gerufen – die erste ihrer Art an einer israelischen Universität. Derzeit schließen wir die erste Inspektion ab, und die Ergebnisse werden als Grundlage für einen strategischen Plan dienen, der den CO2-Fußabdruck des Campus deutlich verringern und uns schließlich so nah wie möglich an die CO2-Neutralität heranführen wird. Als führende öffentliche Universität ist es unsere Pflicht, die Bemühungen zur Bewältigung der Klimakrise auf unserem Campus und darüber hinaus anzuführen. Wir hoffen, dass andere Einrichtungen sich uns anschließen werden. Die Zeit läuft uns davon und wir müssen sofort handeln.

Prof. Marcelo Sternberg von der School of Plant Sciences and Food Security an der George S. Wise Faculty of Life Sciences, Co-Leiter der TAU-Initiative zur Kohlenstoffneutralität, fügte hinzu: “Ich bin stolz darauf, Teil des Teams zu sein, das einen historischen Schritt zur Verringerung des Kohlenstoff-Fußabdrucks der TAU und zu ihrer Umwandlung in eine nachhaltige Einrichtung unternimmt. Die aktuelle Klimakrise lässt keinen Raum für Untätigkeit. Als Lehr- und Forschungseinrichtung können wir der Regierung und der Gesellschaft den Weg zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks und zur Sicherung einer besseren Welt für künftige Generationen weisen. Es ist machbar, und wir werden es tun.” (…)”

English Version

Due to the fact that the UN climate conference in Glasgow (COP26) is being hijacked by leading NGOs and is thus failing, ideology-free steps and measures on the ground are all the more important.

A political solution seems impossible, as self-proclaimed climate protectors – without legitimacy – are pursuing a completely different agenda than just climate protection: said NGOs are much more concerned with enforcing an anti-capitalist, anti-democratic model of society, where not infrequently anti-Semitic undertones are shrill and anti-Israeli propaganda is on the agenda.

Concrete, ideology-free steps on the ground are therefore all the more important now. It remains annoying, however, that many of the so-called NGOs want to impose their left-wing extremist – and not infrequently anti-Semitic rhetoric – policies. In Glasgow, these NGOs seem to be more concerned with their power and maintaining their influence than with implementing pragmatic and feasible measures, as DIE WELT says in a commentary.

Start-ups missing

This also explains why at the COP26, the major world climate conference, all the major “actors” aka ‘stakeholders’ have their celebrity place in the so-called ‘Blue Zone’ of the COP26. All except one actually crucial group of stakeholders is missing, as the start-up magazine ‘sifted‘ (from the Financial Times), among others, rightly complains: the start-ups!!!

The makers of the brave new world without carbon – and without freedom and democracy – do not want to be disturbed in their socialist reconstruction by actual innovators who develop solutions far removed from ideology. This is not welcomed by NGOs, the media, politics and the old economy, which has made itself comfortable with the bureaucrats and states of the world.

Start-ups and innovations disrupt the business model and their own power base. No conspiracy, simply the result of securing or expanding sinecures and positions of power. Innovations that are far removed from ideology are disruptive. It also explains to some extent why this scene of climate activists and other activism hates Israel – the start-up nation par excellence – and why Israel is a thorn in its side. And finally, the “main sinners” were also absent from COP26: Russia and China. But they are the good guys for many NGOs and are hardly considered with action or criticism.

The local plan of TAU

Against the backdrop of said UN Climate Change Conference and following a comprehensive series of tests on climate protection, TAU is preparing to develop a strategic plan to significantly reduce the greenhouse gas emissions caused by its activities and to promote a more efficient use of resources and renewable energies. The press release goes on to say:

“Against the backdrop of the UN Climate Change Conference (COP26) in Glasgow, and following a comprehensive series of tests, TAU prepares to formulate a strategic plan for significantly reducing greenhouse gas emissions generated by its activities and promoting more efficient use of resources and renewable energy. The university places great importance on reducing its environmental footprint by using sustainable energy, recycling water and materials, reducing use of paper, introducing green purchasing procedures and other activities designed to reduce the campus’ carbon footprint, and eventually attain carbon neutrality.

To this end, a team of academic and administrative experts appointed by TAU’s Green Campus Committee headed by TAU President Prof. Ariel Porat, launched a comprehensive inspection to assess the overall carbon footprint (in terms of CO2 equivalent) and water footprint of all TAU activities both on and off campus. The analysis, which began approximately a year ago, included assessment of the following: energy consumption from various sources on campus, water consumption, transportation to and on campus, construction inputs, pruning and gardening, waste production and food consumption, serving utensils and packaging at cafes and kiosks on campus, and more. The team will soon complete their mission and submit their findings to the Green Campus Committee and TAU’s senior management.  Based on their report, TAU will formulate a strategic plan for reducing greenhouse gas emissions on campus and reaching carbon neutrality.

TAU President Prof. Ariel Porat: “As a leading academic research and teaching institution in the fields of ecology and environmental science, committed to addressing the climate crisis, TAU established an ‘initiative for carbon neutrality’ about a year ago – the first of its kind at an Israeli university. Currently we are completing the initial inspection, and its findings will serve as a foundation for a strategic plan that will significantly reduce the campus’ carbon footprint, and eventually bring us as close as possible to carbon neutrality. As a leading public university, it is our duty to lead the efforts for addressing the climate crisis on and beyond our campus. We hope that other institutions will join us. Time is running out and we must act immediately.”

Prof. Marcelo Sternberg of the School of Plant Sciences and Food Security at the George S. Wise Faculty of Life Sciences, co-leader of TAU’s carbon neutrality initiative, added: “I am proud to be part of the team leading an historical move toward reducing TAU’s carbon footprint and turning it into a sustainable institution. The current climate crisis leaves no room for inaction. As a teaching and research institution, we can show the government and society the way to reducing the environmental footprint and ensuring a better world for future generations. It can be done, and we will do it.” (…)”

Leave a Reply