In Aqaba (Jordanien) wurde heute auf Vermittlung des Königreich Jordanien ein kleiner Sicherheitsgipfel abgehalten, in dem sich Israel einseitig zu Zurückhaltung verpflichtet hat. Weiters hatte sich Israel zu einem bis zu sechsmonatigen Baustopp verpflichtet.
Up-date: Mittlerweile wird klar, dass Israel nicht dem zugestimmt hat und diese Nachricht gestreut worden ist. Tatsächlich dementiert der Prime Minister Netanjahu im Namen der Regierung Israels und verlautbart via Twitter: "Im Gegensatz zu den Tweets werden der Bau und die Anerkennung in Judäa und Samaria gemäß dem ursprünglichen Planungs- und Bauplan ohne Änderungen fortgesetzt. Es gibt und wird keinen Stillstand geben“, so Netanjahu.
Kaum war die Rückreise angetreten, erhob die antisemitische Terrororganisation PA einerseits neue Forderungen, andererseits wurden Terroristen – qua der de facto ‘standing order’ Juden zu töten und Israel zu vernichten – losgeschickt und leider hat Israel wieder zwei Tote zu beklagen.

Up-date: Die Vereinbarung dürfte vom Tisch damit sein. Nach dem up-date oben, war sie augenscheinlich nie am Tisch. US-Staatssekräter Blinken stellt es aber auf Twitter um 22.02 Uhr (Jerusalmer Zeit) nach wie vor als geglückte Vereinbarung vor.
Finanzminister Bezalel Smutrich reagierte sofort und schrieb auf Twitter: “Ich habe keine Ahnung, worüber sie in Jordanien gesprochen oder nicht gesprochen haben. Ich habe genau wie Sie aus den Medien von dieser unnötigen Konferenz gehört. Aber eines weiß ich: Es wird keinen Bau- und Entwicklungsstopp in der Siedlung geben, nicht einmal für einen Tag (das liegt in meiner Kompetenz). Die IDF wird ohne Einschränkung weiter gegen den Terrorismus in allen Gebieten vorgehen. Sehr einfach.“
Was war geschehen?
Nach übereinstimmenden Medienberichten wurden die Brüder Hillel Menachem (21) und Yagel Yaakov (16) Yaniv aus dem Dorf Har Bracha in der Nähe von Schechem am Spätnachmittag bei ihrre Rückfahrt auf der Route 60 zu ihrer Jeschiwa durch einen Terroristen ermordert.
Bei einem verkehrsbedingten Stop näherte sich ein Terrorist dem Auto der Brüder und eröffnete unvermittelt das Feuer aus nächster Nähe auf sie. Der Terrorist feuerte 10 bis 15 Schuss ab und floh dann vom Tatort.

Aktuell wird der Terrorist von der IDF und weiteren Spizialeinheiten gejagt. Es ist auf alle Fälle die PA dafür in Verantwortung zu nehmen und sie kann sich nicht auf irgendwelche islamistsichen Terrororganisationen herausreden und glauben, ihre Hände in Unschuld waschen zu können. Das ist nur eine Scharade.
Yossi Dagan, der Vorsitzende des Regionalrats von Samaria, Yossi Dagan, sagt gegenüber Aritz Sheva: „Leider ist dies ein sehr ernster Vorfall, die Regierung muss das Paradigma ändern und von der Verteidigung zur Offensive übergehen, es kann nicht sein, dass Terroristen mitten am Tag frei sind, unschuldige Zivilisten zu erschießen (…)
Die Grausamkeit des Terrorismus beweist, dass es keine Abschreckung gibt. Die Anweisungen zum Eröffnen des Feuers müssen geändert werden, die Kontrollpunkte müssen zurückgegeben werden und die terroristische Infrastruktur der Palästinensischen Autonomiebehörde muss proaktiv abgebaut werden. Das Volk Israel und die Einwohner Samarias sind es stark, wir werden angesichts des mörderischen Terrorismus der Palästinensischen Autonomiebehörde nicht zerbrechen.“
Huwara muss vernichtet werden
Der stellvertretende Leiter des Regionalrats von Samaria, Davidi Ben-Zion schreibt auf Facebook: „Das Dorf Huwara muss ausgelöscht werden, dieser Ort ist ein Terrornest, und die Strafe muss auf allen lasten.
Genug mit dem schönen Gerede vom Bau und der Befestigung von Siedlungen (…) Die Zeit ist gekommen, dass der Staat Israel die Abschreckung wieder herstellt, die wir vor langer Zeit verloren haben. Das Blut unserer Kinder wird dort auf den Straßen von Huwara vergossen, und es gibt keinen Platz für Gnade.“
Die Mutter Esti Yaniv steht im Krankenhaus über den Leichen ihrer beiden Söhne in Schmerz und Trauer gebeugt. In ihrem öffentlichen Aufruf ruft sie auf, nicht das Land zu verlassen oder den Dienst in der Armee einzustellen oder keine Steuern zu zahlen, sondern sie ruft die Jugend auf, Thora zu studieren, sinnvollen Dienst in der Armee zu leisten und Suppe zu kochen, um sie an die Soldaten zu verteilen.

Die EU und Deutschland finanzieren nach wie vor die PA und die UNRWA, die Verantwortung für diese Terroranschläge tragen, wie auch, dass die EU mit Milliardenbeträge die illegale Bautätigkeit in der ‘Zone C’, die unter alleiniger Verwaltung Israels steht, finanziert.
PA jubelt
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) redet weiterhin doppelzüngigs: Während sich hochrangige PA-Beamte mit israelischen Beamten in Jordanien treffen, um sogenannten “Waffenruhe” zu verhandeln, lobt Fatah-Vizepräsident Mahmoud al-Aloul den Terroranschlag von Huwara.

Seit 1. Jänner bis heute hat Israel 13 Tote ermordert durch Terroristen der antisemitischen PA, meint sie ist dafür verantwortlich zu halten.