Digitale Zahlungsmöglichkeiten boomen.

Der digitale Zahlungsverkehr boomt und wird vor allem von Ländern, wie Russland und China vorangetrieben, so der heute von Capgemini und BNP Paribas veröffentlichte World Payments Report 2018.

Aus dem Report geht hervor, dass die von Banken bisher angeleiteten Initiativen für eine neue Zahlungsverkehrslandschaft nicht ausreichen werden, um langfristig den Markt zu beeinflussen. Die umfassende Finanzdienstleistungs-Community – einschließlich Organisationen des öffentlichen Sektors, Regulierungsbehörden und Drittanbieter – muss ihre neuen Rollen festlegen und mit marktdominierenden Nutzern des Zahlungsverkehrs enger zusammenarbeiten, um eine reibungslose, ausgewogene und nachhaltige Entwicklung des Ökosystems für Zahlungen sicherzustellen.

Die Big Techs, wie Amazon, Google, Apple, Alibaba oder Facebook, dringen in diesem Bereich vor, und die Banken haben hier wenig entgegenzusetzen. Es ist eine Mischung aus regulatorischen Hürden und Probleme bei der Umsetzung wie Schaffung geeigneter Ecosysteme, die den Banken das Wasser abgräbt und Innovation bremst.

 

 

Das Gesamtvolumen der bargeldlosen Transaktionen erreichte für 2015/16 482,6 Milliarden US-Dollar und der Report geht von einem jährlichen Wachstum des bargeldlosen Verkehrs von 12,7% bis 2021 aus.

Da die Nachfrage nach digitalen Zahlungen weiterhin rasant wächst, sollten einige Banken ihre Entscheidung, keine Schlüsselrolle in neu entstehenden Zahlungsverkehrs-Ökosystem einzunehmen, überdenken“, so Klaus-Georg Meyer, Leiter Business & Technology Consulting für Finanzdienstleister bei Capgemini in Deutschland.

 

 

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