Umfrage: Nur 16% der Unternehmen haben Automatisierungen

Capgemini hat in seinem Report “Reshaping the future: Unlocking automation’s untapped value” Antworten von über 700 Führungskräften, die sich mit der Automatisierung beschäftigen (darunter 101 Teilnehmer aus Deutschland) erstellt, in dem auch 110 Anwendungsbeispiele aus sechs Brachen untersucht worden sind.

Hauptresultat ist, dass weltweit rund 16% der befragten Unternehmen über einen Automatisierungsprozess verfügen, der über Pilot- und Testprojekt hinausgeht. Weiters erfährt man in der Aussendungen, dass “Der Schwerpunkt eher auf operativen Verbesserungen als auf langfristigen, strategischen Wachstumsinitiativen (liegt): 40 Prozent der Unternehmen zielen vor allem auf qualitative Ergebnisse ab, nur 23 Prozent auf zusätzlichen Umsatz. Insgesamt rund ein Drittel der untersuchten Organisationen konzentrieren sich bei ihren Aktivitäten auf solche, die einfach zu implementieren sind, aber einen hohen Mehrwert versprechen.”

Führend in der Automatisierung ist wenbig überraschend die Automobilbranche gefolgt von industrieller Fertiger und der Handel mit jeweils 15 Prozent. Bei den Ländern liegen die USA mit einigem Abstand vorne: 26 Prozent der Unternehmen, die sich mit Automatisierung beschäftigen, tun es dort in erweiterter Form; es folgen Frankreich mit 21 Prozent und Deutschland mit 17 Prozent.

Industrielle Fertigung höchstes Potential zur Kostenreduktion

Hauptpotential in der Automatisierung liege in der Kostenreduktion. Im Detail: Würden die Unternehmen entsprechende Lösungen breit einsetzen, ließen sich beispielsweise in der Automobilbranche bis zum Jahr 2022 etwa 32 Milliarden USD Kosten einsparen. Analog im Handel, bei dem sich ein Potenzial von 125 Milliarden USD bis zum Jahr 2022 errechnet; in der Versorgungsbranche läge der Wert bei 149 Milliarden USD und bei industriellen Fertigern im Bereich von 165 Milliarden USD.

Volker Darius von Capgemeini schlussfolgert: “Lediglich 16 Prozent der Unternehmen mit Automatisierungsvorhaben haben diese auf eine breitere Basis gestellt. Das lässt ein erhebliches Potenzial ungenutzt – bezüglich der Effizienzgewinne aber auch direkter der Wertschöpfung. Jetzt ist der Zeitpunkt, AI und Automatisierung im großen Stil umzusetzen.

 

 

Download der Studie > HIER

 

 

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