Rolls-Royce und Intel verkünden Partnerschaft zur Entwicklung autonomer Schiffe

Rolls-Royce hat eine Vision: 2025 sollen autonome Schiffe die Meere kreuzen. Dazu hat Rolls-Royce eine Studie realisiert, die auf den Projekttitel RR-9835 hört. In einem Beitrag für Brunel, wo diese Vision ausführlich beschrieben wird, zitiert der Autor Ralf Schrank die Vision von Rolls-Royce Vizepräsident für Innovation, Oskar Levander: “„Ab 2020 werden wir ein ferngesteuertes Schiff in Binnengewässern betreiben. Bis 2025 hoffen wir, ein autonomes Schiff auf offener See zu haben, und weitere fünf Jahre danach sollen unbemannte Ozeanschiffe ein alltäglicher Anblick sein.“ Laut Rolls-Royce können rund 20 Mitarbeiter reichen, um vom Land aus eine Flotte von mehreren hundert Schiffen zu steuern. Wer da die Nase vorne hat, hat das Transportgeschäft von morgen, welches ohne Zweifel nach wie vor über den Wasserweg stattfinden wird. Der globale Handel ist ohne Schifffahrt nicht denkbar.

 

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Rolls-Royce formt sich hier mehr und mehr zu einenm Industrieunternehmen 4.0. um, wo auch die Dienstleistung als zusätzliche Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt rückt. Denn statt nur Schiffe und Motoren zu bauen, geht es um das gesamte Flottenmanagement und seiner Organisation wie Steuerung. So überrascht es nicht, dass nun der Tage Rolls-Royce eine Partnerschaft mit Intel verkündet hat, um die autonome Schifffahrt auf Kurs zu bringen, denn ohne leistungsfähige Prozessoren wird es nicht gehen. Auch für die Schifffahrt gilt, es werden Big Data und KI Einzug halten.

Ziel ist es, so liest man in der Aussendung von Rolls-Royce: “The new shipping intelligence systems will have data centre and artificial intelligence capabilities as well as sophisticated edge computing throughout that independently manage navigation, obstacle detection and communications.

Intel wird hier in drei Feldern mit seinen Chips und Services beitragen:

  • Intel® Field Programmable Gate Array (FPGA)
  • Intel® Xeon® Scalable Processors optimiert für High Performance Computing (HPC)
  • Memory und Speicherung mit Intel® Optane™ DC Persistent Memory and Intel® Optane™ SSD Intel® 3D NAND SSD

Rolls-Royce beschäftigt rund 55.000 Menschen, davon sind rund 20.000 Ingenieure. Alleine 2017 hat Rolls-Royce rund 1,5 Milliarden Pfund in Forschung und Entwicklung investiert. Die Fachzeitschrift “Interested Engineering” resümiert: “Rolls Royce and Intel are champions in their respective fields. Therefore, the coming together of these two giants would result in a great design and in sophisticated, intelligent machinery in the autonomous ships. This new collaboration will lead to advancement in ship technology with a smart, data-centric and connected system for cargo owners, ports, operators and ship owners.

 

 

 

*Bildquelle: Rolls-Royce

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