Die NGO “NGO Monitor” hat die Subventions- und Förderpolitik der EU für das Jahr 2019 in Bezug auf Israel analysiert. Und das Ergebnis überrascht leider nicht. Die EU ist unter deutscher Führung augenscheinlich ein maßgeblicher Finanzier von antisemitischer Propaganda, Terror und islamistischer Narrative. Der Kampf Europas gegen Islamisten muss so in der EU, im eigenen Haus anfangen.
Die Analyse von NGO Monitor zeigt, dass die EU im Jahr 2019 sieben Zuschüsse in Höhe von 11,8 Millionen Euro für Projekte in Jerusalem genehmigt hat, von insgesamt 42 Zuschüssen in Höhe von 37,15 Millionen Euro für Projekte in Israel, im sogenanntem “Westjordanland” und im Gazastreifen.
Einige dieser Projekte stehen, so NGO Monitor, eindeutig im Zusammenhang mit dem “strategischen Ansatz” der EU aus November 2018, wonach eine “dringende Notwendigkeit, die palästinensische Identität der EJ (Ost-Jerusalem) zu bewahren” bestehen solle.
Es ist dies ein eindeutig islamistisches und auch linksextremes Narrativ, das auch vor der sogenannten “Judaisierung” Jerusalems warnt. Eine völlig falsche, lügenhafte Geschichtsverdrehung, die bar aller historischer Grundlagen ist. Ist doch das sogenannte Volk der “Palästinenser” eine Erfindung des antisemitischen Islamisten und damit Terroristen Arafat, der politische Ziehsohn des Großmufti von Jerusalem al-Husseini war, welcher Teil des NS-Regime war; so wurde der Großmufti von Jerusalem von Heinrich Himmler zum SS-Gruppenführer der 13. Waffen-Gebirgs-Division der muslimischen SS „Handschar“ ernannt.
Am 18. Dezember 1942 hielt der Großmufti von Jerusalem seine Rede vor Goebbels zur Eröffnung des “Islamisches-Zentral-Institut” in Berlin: “„Zu den erbittertsten Feinden der Muslime, die ihnen seit altersher Feindseligkeit bekundet und allenthalben andauernd mit Tücke und List begegneten, gehören die Juden. Es ist jedem Muslim zu Genüge bekannt, wie die Juden ihm und seinem Glauben seit den ersten Tagen des jungen Islam zugesetzt haben, und welche Gehässigkeit sie dem größten Propheten bezeigten, wieviel Mühsal und Kummer sie ihm bereiteten, wie viele Intrigen sie anzettelten, wie viele Verschwörungen sie gegen ihn zustande brachten, dass der Koran das Urteil über sie fällte, sie seien die unversöhnlichsten Feinde der Muslime […] Der heilige Koran und die Lebensgeschichte des Propheten sind voll von Belegen jüdischer Charakterlosigkeit und für ihr tückisches, lügnerisches und betrügerisches Verhalten, was vollauf genügt, um die Muslime vor ihrer stets akuten Gefahr und Feindseligkeit bis ans Ende aller Tage zu warnen. Und so, wie die Juden zu Lebzeiten des großen Propheten gewesen sind, so sind sie zu allen Zeiten geblieben, intrigantenhaft und voller Hass gegenüber dem Muslim, wo sich ihnen Gelegenheit bietet.”
Hingegen: Die grundlegende Verbindung zwischen Jerusalem, Judentum und dem Staat Israel braucht hier keine weitere Ausführungen. Es ist eine historische Tatsache. Alle andere Religionen sind hier lediglich Gäste. Hausherr ist, war und wird Israel und das jüdische Volk sein.
Aber es wird nicht nur der Islamismus durch die EU bedient, sondern auch der Linksextremismus. So erhält nach Angaben von NGO Monitor die in der EU verbotene linksextreme PFLP über verschiedene Proxy-NGO rund 6 Millionen Euro. Einmal mehr belegt sich die taktisch-strategische Achse von Islamismus und Linksextremismus.
NGO Monitor bilanziert: “In den Jahren 2011-2019 (nach neuesten verfügbaren Daten) genehmigte die EU Zuschüsse in Höhe von mindestens 37 Millionen Euro für Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mit Verbindungen zu von der EU benannten terroristischen Gruppen. NGO Monitor hat 31 Zuschüsse in Höhe von insgesamt 37,65 Millionen Euro ermittelt, die an terroristische NGOs vergeben werden, darunter die Union der landwirtschaftlichen Arbeitsausschüsse (UAWC), die Union der palästinensischen Frauenausschüsse (UPWC), Al-Dameer, Defense for Children International-Palestine (DCI-P), die Health Work Committees (HWC), das Bisan-Zentrum, das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR), Al-Haq, die Red Crescent Society for the Gaza Strip (RCS4GS), die Society of St. Yves, Ma’an Development Center, und das Palästinensische NGO-Netzwerk (PNGO). In einigen Fällen wurden die NGOs von der PFLP selbst gegründet. In anderen Fällen sind PFLP-Mitglieder als Mitarbeiter, in den Vorständen und in wichtigen Entscheidungs- und Finanzrollen bei den NGOs tätig.“
Der Islamismus gehört nicht zu Europa. Der Kampf gegen den Islamismus in Europa beginnt in der Institution EU und muss den Kampf gegen Links- und Rechtsextremismus inkludieren, stehen sie mindest in einer mit Händen zu greifenden taktische Allianz. Alle Zuwendungen sind sofort und gleich zu stoppen.