TrueFuture TV präsentiert 8-teilige Dokuserie über Startup Nation Israel

“TrueFuture” – die Online-Fernsehdoku-Serie, die Menschen, Orte und Technologien erforscht – hat der Tage ihre vierte Staffel mit einer Sonderserie vorgestellt, die sich auf die sich rasch entwickelnde Gesundheitstechnologiebranche in Israel konzentriert. Die erste von acht Episoden über Israel als Startup Nation ist seit dem 22. Oktober kostenlos auf TrueFuture.tv verfügbar.

Warum Israel?

Israel, die Startup Nation befindet sich schon längst auf dem Weg zur Scaleup Nation. Trotz wie wegen der Corona-Pandemie mag man vielleicht sagen und wie hier GLOCALIST Tag für Tag dokumentiert mit seinen Berichten über Innovation und Wirtschaft aus Israel.

So gilt Israel als das drittbeste Ecosystem der Welt, weit vor EU-Europa und Deutschland. Israel spielt mit den USA was Technolgie und Innovation betrifft in einer eigenen Liga. Israel hat die höchste Dichte pro Einwohner an Startups der Welt.

Freilich gibt es Kritik und Verbesserungspotential, so dass die Diversität hinsichtlich der Akteure und Region sehr zu wünschen über lässt, wie die Expertin und Co-CEO von PresenTense (Jerusalem) Ariella Rosen ausführt: So finden sich rund 80% aller Startups im Raum Tel Aviv und 80% der Gründer sind nicht-haredische Juden, viele aus dem Umfeld der legendären Cyberunit 8200 der IDF, der isralischen Verteidigungskräfte.

Es mangelt nach Ansicht von Rosen mit anderen Worten an Diversität, aber das Problem ist erkannt und der Staat Israel setzt gemeinsam mit der KKL hier ein Programm der Superlative: Die Negev, die Wüste Israels, soll in 30 Jahren ein – durchaus auch im wörtlichen Sinne gemeint – blühender Wirtschaftsraum werden. 1 Million Menschen und Unternehmen sollen angesiedelt werden. Hub wird hier ohne Zweifel Be’er Sheva sein.

Nimmt man weiters die neue Rahmenbedingung der Abraham-Verträge in den Blick, dann wird Israel ohne Zweifel die neue Boomregion werden. Israel kann so nur mehr an sich selber scheitern, wenn es nicht die notwendige Diversität und Skalierung schafft, was jedoch wenig wahrscheinlich ist.

Diversität hingegen muss neu gedacht werden, denn allzu oft und gerne erschöpft es sich in der Frage nach Gender und Fragen der Diskriminierung aus einer sozialistischen Gesellschaftsperspektive. Altersdiskriminierung ist ebenso wenig im Blick wie es neue Konzepte der Diversität braucht, die nicht de facto eine mehr oder wenige sozialistische Agenda betreiben. Diesen gesellschaftspolitischen Bias muss der Diskurs der Diversität und seine Modellbildung noch überwinden.

Längst haben israelische Entscheidungsträger erkannt, dass hier die Alijah einen immensen Beitrag für die Diversität Israels leisten kann und helfen wird, Israel aus der Corona-Krise herauszuführen, wie der Vorsitzende der Jewish Agency Isaac Herzog gegenüber der Israel Hayom darlegt.

Unter dem Strich: Israel und mit wie durch Israel steht die Region Naher Osten allgemein vor einem Qualitätssprung. Islamismus und EU-Europa stellen sich leider mit ihrer regressiven rückwärtsgewandetn Haltung gegen diese positive Entwicklung und halten weiter an ihren falschen Paradigmen fest.

Die Dokuserie “Startup Nation Israel”

Die neue Serie vom Unternehmer und einflussreichen Techniker Joe Mullings ist so neuerlich am Puls der Zeit. Die von ihm moderierte Serie führt die Zuschauer hinter die Kulissen, um globale Innovatoren zu treffen, deren Technologien versprichen, die Welt zu verändern.

“Die meisten von uns haben viele vorgefasste Meinungen über Israel, so auch ich. Was ich vorfand, war eine Nation, die auf dem neuesten Stand der Medizintechnik, Gesundheitstechnologie, Robotik und künstlichen Intelligenz ist. Gleichzeitig durchdringt die zeitlose Kultur Israels jeden Aspekt der dortigen Gesellschaft – auch die Technologieindustrie. Das Land konkurriert auf der Weltbühne der technologischen Innovation, aber auf eine ganz eigene Art und Weise”, sagt Mullings.

“Die meisten von uns haben viele vorgefasste Meinungen über Israel, so auch ich. Was ich vorfand, war eine Nation, die auf dem neuesten Stand der Medizintechnik, Gesundheitstechnologie, Robotik und künstlichen Intelligenz ist.” (Joe Mullings).

Bild: (c) True Future TV. Screenshot.

In der vierten Staffel von “TrueFuture” trifft der Zuschauer auf ein breites Spektrum von Techpreneuren, von denjenigen in einem Kinderkrankenhaus, die ihr eigenes F&E-Labor eingerichtet haben, um maßgeschneiderte medizinische Geräte für ihre Patienten in Pin-Größe zu bauen, bis hin zu einem in den USA ausgebildeten Technologiemogul, dessen Start-up-Inkubator verspricht, die Krebstherapie neu zu erfinden. Unterwegs stellt Joe Mullings einige derer vor, die das einzigartige Gefüge Israels schaffen, von Ladenbesitzern bis hin zu Vordenkern.

“Wir betrachten Technologie als ein weltweites Phänomen, das einheitlich ist. Aber was wir bei den Dreharbeiten zu “TrueFuture” festgestellt haben – sowohl in den vergangenen Staffeln als auch jetzt im Fokus der vierten Staffel auf Israel – ist, dass die lokale Kultur die Art und Weise, wie Technologie geschaffen wird, auf tiefgreifende Weise beeinflusst. Wie bei Lebensmitteln, Kunst, Mode oder Religion spiegelt die Technologie die Menschen wider, die sie herstellen – ihre Geschichte, ihren Glauben, ihre Konflikte und Bestrebungen. Einfach ausgedrückt: Technologie entwickelt sich als Antwort auf lokale Bedürfnisse”, sagt Mullings.

Ab dem 22. Oktober werden alle zwei Wochen neue Episoden für die Serie verfügbar sein. Während der abwechselnden Wochen wird zusätzliches Hintergrundmaterial von jeder vorhergehenden Episode zur Verfügung gestellt.

“TrueFuture” ist eine Produktion von The Mullings Group und Dragonfly Stories – Joe Mullings, Gründer und CEO.