Israel’s Technology Ties to Silicon Valley Run Deep. A commentary by Sean Randolph (BASIC, USA) // Israels Technologiesektor ist tief mit Silicon Valley verknüpft. Ein Kommentar von Sean Randolph (BASIC, USA)

DEUTSCH FOLGT ENGLISCH

Silicon Valley’s creativity is magnified by its role as a global innovation platform and by the relationships it has developed with other innovation centers around the world.

The benefits accrue through research, investment, flows of startups, and access to intellectual capital. The relationship with one country – Israel – stands out for its depth and relevance.

What is most remarkable about the connection to Israel is its intensity. At 9.3 million Israel’s population is only slight larger than the Bay Area’s (7.8 million), which makes its high productivity outsized.

Much of that is based on technology. Israel has become a global R&D base for Silicon Valley companies, hosting tech campuses of Applied Materials, KLA, IBM, Oracle, Cisco, Intel, Apple, Facebook, Google, Seagate, Salesforce and Tesla among others.

Nearly 25% of all the 402 R&D and innovation centers operated by multinational companies in Israel are from California, with most (80) coming from Silicon Valley.

That compares to 13 centers from the UK, 14 from France, 15 from Germany, and 7 from Japan. Some generate a billion dollars or more in annual revenue for their parent companies.

Acquisitions are part of the story. By value, California companies are responsible for 50% of the startup acquisitions in Israel globally, and 70% of acquisitions coming from the U.S. Three of the top five and seven of fifteen largest acquisitions in the country have been made by Bay Area companies. Since 2003 Bay Area and California companies have invested more than $76 billion.

Investment in startups is another key measure. Because its market is so small, Israeli startups become global almost immediately and look to the U.S. as their primary market.

With its technology leadership and large pool of investment capital Silicon Valley is their main touch point. California companies – primarily Bay Area VCs – have invested in more than 750 Israeli startups, and nearly 500 Israeli startups have a presence in California.

The Bay Area is home to 22 Israeli-founded unicorns, and fast-growing companies such as Hippo, Houzz, Palo Alto Networks, and JFrog. Again, what is remarkable is that this is coming from a country with less than 10 million people.

This activity is highly focused in sectors that are strategic for Silicon Valley and California: mobility, cybersecurity, fintech, healthtech, agtech, water, and AI. Adversity is the mother of invention, and much of the innovation coming out of Israel can be traced to its challenging environment.

Security and defense concerns have led to focused investment in cybersecurity and AI, and many graduates of its military (where service is mandatory) go on to tech positions.

As a semi-arid climate with little water, Israel is also a pioneer in the efficient use of water including desalinization, advanced irrigation methods, and recycling. Experience with water carries over to agtech, where advanced technologies including AI are improving crop yields and pest and harvest management.

The density of these connections, which extend to scientific research, presents opportunities that link to shared challenges: in water, agricultural sustainability, climate change, and security.

An aggressive focus on innovation, where Israel and Silicon Valley have similar business cultures, is a bridge. In 2014 California’s Governor and Israel’s Prime Minister signed an MOU that created a framework for collaboration in these and other sectors.

The state should build on that agreement with a renewed focus on implementation, including support for joint research and for business exchanges in priority fields.

A California-Israel technology conference could be one step. Silicon Valley’s deep connection with Israel suggests that more opportunities lie ahead.

About the author: Sean Randolph is Senior Director at the Bay Area Council Economic Institute and author of its report ‘Silicon Valley to Silicon Wadi: California’s Economic Ties with Israel‘.

DEUTSCH

Die Kreativität des Silicon Valley wird durch seine Rolle als globale Innovationsplattform und durch die Beziehungen, die es zu anderen Innovationszentren in der ganzen Welt aufgebaut hat, schließlich verstärkt.

Die Vorteile ergeben sich aus Forschung, Investitionen, Neugründungen und dem Zugang zu geistigem Kapital. Die Beziehung zu einem Land jedoch – Israel – heben sich durch ihre Tiefe und Relevanz besonders hervor.

Das Bemerkenswerteste an dieser Verbindung – zwischen Silicon Valley und Israel – ist ihre Intensität. Mit rund 9,3 Millionen Einwohnern ist die Bevölkerung Israels nur geringfügig größer als die der Bay Area (7,8 Millionen), was die hohe Produktivität Israels noch bemerkenswerter, ja überragend macht.

Ein Großteil der Produktivität Israels basiert auf Technologie. Israel hat sich zu einem globalen F&E*-Standort für Unternehmen aus dem Silicon Valley entwickelt und beherbergt u. a. die Tech-Campus von Applied Materials, KLA, IBM, Oracle, Cisco, Intel, Apple, Facebook, Google, Seagate, Salesforce und Tesla.

Fast 25 % aller 402 F&E- und Innovationszentren, die von multinationalen Unternehmen in Israel betrieben werden, stammen aus Kalifornien, die meisten davon (80) aus dem Silicon Valley.

Demgegenüber stehen 13 Zentren aus dem Vereinigten Königreich, 14 aus Frankreich, 15 aus Deutschland und 7 aus Japan. Einige von ihnen erwirtschaften einen Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar oder mehr für ihre Muttergesellschaften.

Akquisitionen gehört zu dieser Geschichte als Teil dazu. Gemessen am Wert, sind kalifornische Unternehmen weltweit für 50 % der Startup-Akquisitionen in Israel verantwortlich, und 70 % der Akquisitionen stammen aus den USA.

Drei der fünf größten und sieben der fünfzehn größten Akquisitionen des Landes wurden von Unternehmen aus der Bay Area getätigt. Seit 2003 haben Unternehmen aus der Bay Area und Kalifornien mehr als 76 Milliarden Dollar investiert.

Investitionen in Neugründungen sind ein weiteres wichtiges Kriterium, ein weiterer wichtiger Teil dieser Geschichte. Da der israelische Markt sehr klein ist, gehen israelische Start-ups sofort global und verstehen die USA als ihren Hauptmarkt.

Silicon Valley mit seiner technologischen Führungsposition und seinem großen Pool an Investitionskapital ist so für israelische Start-ups einer der wichtigsten Anlaufstelle. Kalifornische Unternehmen – vor allem VCs aus der Bay Area – haben in mehr als 750 israelische Start-ups investiert, und fast 500 israelische Start-ups sind in Kalifornien vertreten.

In der Bay Area gibt es 22 von Israel gegründete ‘Unicorns‘ (‘Einhörner’ meint private Unternehmen mit einem Unternehmenswert größer als 1 Milliarde USD; Anm. ‘VonNaftali) und schnell wachsende Unternehmen wie Hippo, Houzz, Palo Alto Networks und JFrog. Auch hier ist und bleibt es bemerkenswert, dass diese Unternehmen aus einem Land mit weniger als 10 Millionen Einwohnern stammen.

Die Aktivitäten konzentrieren sich in hohem Maße auf Sektoren, die für das Silicon Valley und Kalifornien von strategischer Bedeutung sind: Mobilität, Cybersicherheit, Finanztechnologie, Gesundheitstechnologie, Landwirtschaft, Wasser und künstliche Intelligenz.

Not macht erfinderisch, und ein Großteil der Innovationen in Israel ist auf das schwierige Umfeld des Landes zurückzuführen. Sicherheits- und Verteidigungsbelange haben zu gezielten Investitionen in Cybersicherheit und künstliche Intelligenz (KI) geführt, und viele Absolventen des Militärs (der Militärdienst ist obligatorisch) findet man später in leitenden technikaffinen Positionen.

Aufgrund des trockenen Klimas mit wenig Wasser ist Israel auch ein Vorreiter bei der effizienten Nutzung von Wasser, einschließlich Entsalzung, fortschrittlicher Bewässerungsmethoden und Recycling.

Die Erfahrung mit Wasser überträgt sich auch auf die Agrotechnik, wo fortschrittliche Technologien, einschließlich künstlicher Intelligenz, die Ernteerträge und das Schädlings- und Erntemanagement verbessern.

Die Dichte dieser Verbindungen, die sich auch auf die wissenschaftliche Forschung erstrecken, bietet Möglichkeiten, die mit den gemeinsamen Herausforderungen verbunden sind: Wasser, landwirtschaftliche Nachhaltigkeit, Klimawandel und Sicherheit.

Der energische Fokus auf Innovation, worin Israel und das Silicon Valley ähnliche Geschäftskulturen aufweisen, ist eine der Brücken. Im Jahr 2014 unterzeichneten der kalifornische Gouverneur und der israelische Premierminister eine Absichtserklärung (MOU), die einen Rahmen für die Zusammenarbeit in diesen und auch anderen Bereichen schuf.

Der Staat sollte auf dieser Vereinbarung aufbauen und sich erneut auf die Umsetzung konzentrieren, einschließlich der Unterstützung gemeinsamer Forschung und des Geschäftsaustauschs in den vorrangigen Bereichen.

Eine kalifornisch-israelische Technologiekonferenz könnte ein solcher Schritt sein. Die tiefe Verbundenheit von Silicon Valley mit Israel macht deutlich, dass noch viele weitere Potentiale vor uns liegen.

Autorennotiz: Sean Randolph ist ‘Senior Director’ des ‘Bay Area Council Economic Institute’ und Autor des Berichts ‘Silicon Valley to Silicon Wadi: California’s Economic Ties with Israel‘.

Disclaimer/Anmerkung: Im Falle eines Disputs oder Unklarheiten gilt die englische Fassung als vom Autor authorisiert // In case of dispute or ambiguity, the English version shall be deemed to be authorised by the author.

*F&E: Forschung und Entwicklung

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