Knesset extends Judea and Samaria Emergency Regulations by Five Years – D/E

The Knesset Plenum on Tuesday passed in second and third readings the Bill to Extend the Validity of Emergency Regulations (Judea and Samaria—Adjudication of Offenses and Legal Assistance), 2023. Thirty-nine MKs supported the bill in its third and final reading, versus 12 MKs who opposed it, according to the press release by the Knesset.
 
And further: “The bill proposes to extend by five years the validity of the emergency regulations, which deal with the legal powers of the state authorities in Judea and Samaria.

The explanatory notes to the bill state that the arrangements included in the regulations, which were first enacted in 1967, pertain mainly to the judicial powers of courts in Israel towards Israelis who have committed offenses in the Judea and Samaria region or in the Palestinian Authority territories, the powers of the authorities in Israel to carry out in Israel sentences and detentions imposed by the military authorities in the region, and the ability to carry out in the region orders and sentences imposed in Israel on a resident of the region.
 
The regulations apply Israeli laws, on a personal basis, to Israelis living in the region, and are also intended to regulate the overall provision of legal assistance between Israel and the authorized elements in the Palestinian Authority,” the explanatory notes state.”

Deutsch

Das Knesset-Plenum hat am Dienstag in zweiter und dritter Lesung den Gesetzentwurf zur Verlängerung der Gültigkeit von Notstandsregelungen (Judäa und Samaria – Urteil über Straftaten und Rechtshilfe) für 2023 verabschiedet. 39 Abgeordnete unterstützten den Gesetzentwurf in seiner dritten und letzten Lesung gegenüber 12 MKs, die dagegen waren, berichtet die Presseaussendung der Knesset.

Und setzt fort in der Erläuterung: “Der Gesetzentwurf sieht vor, die Geltungsdauer der Notstandsregelungen, die sich mit den gesetzlichen Befugnissen der Staatsbehörden in Judäa und Samaria befassen, um fünf Jahre zu verlängern.

In den Erläuterungen zum Gesetzentwurf heißt es, dass die in den erstmals 1967 erlassenen Verordnungen enthaltenen Regelungen hauptsächlich die Justizbefugnisse der Gerichte in Israel gegenüber Israelis betreffen, die Straftaten in der Region Judäa und Samaria oder in den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde begangen haben , die Befugnisse der Behörden in Israel, in Israel von den Militärbehörden in der Region verhängte Strafen und Inhaftierungen zu vollstrecken, und die Fähigkeit, in der Region Anordnungen und Strafen zu vollstrecken, die in Israel gegen einen Einwohner der Region verhängt wurden.

Die Vorschriften wenden israelische Gesetze auf persönlicher Basis auf in der Region lebende Israelis an und sollen auch die allgemeine Bereitstellung von Rechtshilfe zwischen Israel und den autorisierten Elementen der Palästinensischen Autonomiebehörde regeln“, heißt es in den Erläuterungen.”