GK8 ist ein Cybersicherheitsunternehmen mit Sitz in Tel Aviv, das hochsichere Lösungen für die Verwahrung, Sicherung und Verwaltung digitaler Vermögenswerte anbietet.
Das Unternehmen wurde im Juli 2018 von CEO Lior Lamesh und CTO Shahar Shamai gegründet, die zuvor die strategischen Vermögenswerte des Staates Israel vor Cyber-Angriffen geschützt hatten. Zu den Investoren und dem Beirat von GK8 gehören Check-Point-Gründer Marius Nacht, Israeli Bank Discount, Professor Eran Tromer (Zcash) und Ilan Levanon, ehemaliger Leiter einer Cyber-Sicherheitseinheit des israelischen Geheimdienstes.
Die Technologie von GK8 ermöglicht es Finanzinstituten, den Prozess der Verwaltung digitaler Vermögenswerte vollständig sicher auszuzführen. Dabei wird auf einen modifizierten “Cold Wallet“-Ansatz gesetzt; dies meint, der digitale “Tresor”, in dem die digitalen Werte, wie beispielsweise BitCoins oder andere Kryptowährungen, verwahrt werden, ist ohne Verbindung zum Internet. Bisherige Ansätze von “Cold Wallet” verlangten aber irgendwann eine Verbindung mit dem Internet. Und hier setzt die Disruption , die Innovation von GK8 auf, die das “Cold Wallet” durch eine patentierte Kryptographietechnik auf ein neues Sicherheitsniveau hob.
“GK8 hat modernste kryptographische Techniken entwickelt, um die Angriffsfläche der digitalen Brieftasche zu minimieren und den Einfluss von Angreifern auf sicherheitskritische Komponenten zu blockieren“, so Prof. Eran Tromer. Diese Kryptotechnologei sei Grundlage für die Sicherheit, führt Tromer weiter aus: “Die proprietäre Technologie von GK8 ermöglicht es Finanzinstituten, den gesamten Prozess der digitalen Vermögensverwaltung, einschließlich des Sendens von Transaktionen an die “Blockchain”, ohne direkte oder indirekte Verbindung zum Internet durchzuführen. Diese Technik umgeht Kernannahmen in Bezug auf digitale Vermögenswerte, die auf “Blockchains” basieren, im Gegensatz zu allen kommerzialisierten Lösungen, die irgendwann direkt oder indirekt mit dem Internet verbunden sind.“
Mit einem Hacker-Wettbewerb im Februar des Jahres, woran sich rund 700 “Hacker” beteiligten, wurde das Sicherheitskonzept von GK8 erfolgreich bestätigt. Trotz der ausgelobten Prämie von 250.000 US-Dollar konnte keiner der teilnehmenden “Hacker” die digitale Verwahrungstechnologie von GK8 zum Einsturz bringen.
Vor diesem Hintergrund legt GK8 noch einen Sicherheitsbaustein darauf und bietet ab nun einen Versicherungsschutz in Kooperation mit der Aon UK Ltd an. Dabei wird eine Versicherung genutzt, die von einem Panel von Versicherern unter der Leitung von Arch Underwriting beim Lloyd’s-Syndikat 2012 angeboten wird, das Teil des Lloyd’s-Versicherungsmarktes ist. GK8-Kunden können nun eine Versicherungspolice aktivieren, um ihre verwahrten Vermögenswerte mit einer Deckungsobergrenze von bis zu 500 Millionen US-Dollar zu sichern. Man könnte pointiert sagen, auf die 100% Sicherheit legt GK8 noch einmal 10% darauf.