Hohe Kosten lassen Start-ups aus Frankfurt flüchten

Der starke Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter hat Folgen für den Gründerstandort Frankfurt: Obwohl mehr als neun von zehn Start-ups mit dem lokalen Ökosystem zufrieden sind, erwägen zwölf Prozent einen Standortwechsel oder haben ihn bereits vollzogen. Dieser Wert liegt deutlich über Bundesdurchschnitt mit sechs Prozent. „Neben dem Fachkräftemangel machen sich hier die hohen Immobilienpreise und Lebenshaltungskosten in Frankfurt bemerkbar. Hier muss sich auch die öffentliche Hand dafür einsetzen, dass Jungunternehmer nicht abwandern“, kommentiert Michael Burkhart von PwC, das eine Studie „Start-up-Unternehmen in Deutschland 2018“  durchgeführt hat, für die insgesamt 1.000 Startups, darunter 50 aus dem Raum Frankfurt, befragt wurden.

Die Rekrutierung neuer Mitarbeiter scheitere – wie auch deutschlandweit – vor allem am allgemeinen Fachkräftemangel, wie 48 Prozent der Start-up-Unternehmer bestätigen. Man kann auch ein ein wenig ein hausgemachtes Problem vermuten, da nur sehr wenige Start-ups bereits sind Mitarbeter +50 anzustellen.

Der Blick auf die eigene Geschäftslage fällt für Start-ups im Raum Frankfurt optimistisch aus: Ihre Umsatzerwartungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht um zwei Prozentpunkte auf durchschnittlich neun Prozent gewachsen. Damit liegt Frankfurt etwas über den bundesweiten Prognosen (acht Prozent). Noch immer verzeichnen Start-ups in Deutschland damit ein starkes Umsatzplus, auch wenn ihre Wachstumspläne gegenüber dem Vorjahr etwas konservativer ausfallen.

 

Download der Studie > HIER

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