Neues Geld für Start-ups

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier startet gemeinsam mit den Verbänden BDA, BDI, DIHK und ZDH die neue Gründungsoffensive des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) namens “GO!“. Förderwürdig seien nach Eigendarstellung: Vom Blumenladen über die Schreinerei bis hin zum Maschinenbaubetrieb oder Start-up für Künstliche Intelligenz.

Kernbestandteil der Aktion sind zehn Punkte, die mehr Personen in Deutschland dazu bewegen sollen, ein Unternehmen zu gründen oder eine Unternehmensnachfolge anzutreten. Für Business Angels und Start-ups interessant ist sicher der sechste Punkt, so BAND, die Interessensvertretung der Business Angels: Mehr Wagniskapital für Start-ups bereitstellen.

BAND weiter: “Konkret heißt das u.a., den Bestand des erfolgreichen INVEST-Zuschuss über das Jahr 2020 hinaus zu sichern. Dies ist wichtig, um den Schwung der positiven Entwicklung des Zuschusses und der breiter werdenden Akzeptanz und Bekanntheit weiter mitzunehmen. Für INVEST stehen jährlich bislang 46 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr als 6.000 Erwerbszuschüsse wurden bereits bewilligt.

Ein Hebel wird auch die im Oktober gegründete KfW Capital möglicherweise sein. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der KfW werde laut Bundeswirtschaftsministerium mit Unterstützung des ERP-Sondervermögens das KfW-Engagement im Bereich Wagnis-, Beteiligungs- und Mezzaninfinanzierung ausbauen. Man hoffe so marktnäher agieren zu können. Für die nächsten zehn Jahren sollen qua dem Programm „ERP-Venture Capital-Fondsinvestments“ rund 2 Milliarden Euro für innovative Unternehmen und Start-ups zur Verfügung gestellt werden.

Wenig wird sich aber an der Unübersichtlichkeit der Förderlandschaft ändern, von der Unternehmensberater nicht unerheblich profitieren.

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