Human Resources 4.0: Digitalisierung des Personalwesens

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Bain will herausgefunden haben, dass durch Digitalisierung des Personalwesens eine bis zu 30%-ige Effiziensteigerung möglich sei.

Die Digitalisierung der Unternehmen in Deutschland läuft in vielen Branchen auf Hochtouren, aber wichtige Bereiche wie Human Resources (HR) hinken oft noch hinterher.

Tatsächlich kommt HR eine Schlüsselrolle bei der Digitalisierung von Unternehmen zu. „Die heftig umworbenen Digital Natives achten sehr genau darauf, wie sich ein Unternehmen im Bewerbungsprozess präsentiert“, erklärt Bain-Partner und Co-Autor der Studie Dr. Jörg Gnamm. „Digitale Personalprozesse sind deshalb die beste Visitenkarte.“ Auch gegenüber der eigenen Belegschaft: „Ein digitales Personalwesen erhöht die Akzeptanz für neue Technologien im Unternehmen und damit die Veränderungsbereitschaft“, so Gnamm

Bain befragte 500 HR-Manager in Deutschland, Großbritannien und den USA: Drei Viertel der HR-Manager geben an, dass ihre IT-Systeme bisher nicht optimal sind. Die Digitalisierung des Personalwesens steckt vielerorts noch in den Kinderschuhen. So werden in bis zu einem Drittel der Personalabteilungen nach wie vor Services überwiegend manuell, Excel- oder papierbasiert erbracht.

Aber Wandel ist in Sicht, so die Ergebnisse der Umfrage: So planen 78 Prozent der Personalabteilungen, innerhalb der nächsten zwei Jahre maschinelles Lernen in mindestens einem HR-Prozess einzusetzen. Und 57 Prozent der Befragten wollen ihre IT-Budgets im selben Zeitraum um bis zu 10 Prozent erhöhen – ein weiteres Viertel beabsichtigt sogar, noch mehr zu investieren.

Bleibt die Frage, wann der Kaffee digitalisiert und 4.0. wird und als ein wenig beachtetes Motivationszentrum ist und bleibt die Kantine und die Küche.

 

 

(Quelle: Bain)

 

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