Agri-Tech aus Israel: Plan B, wenn die Bienen weniger werden: Künstliche Bestäubung.

Fakt ist, dass die Insekten, allen voran, Bienen weniger werden und die Bestäubung in der Landwirtschaft zunehmend eine kaum lösbare Herausforderung darstellt.

Zeitgleich wächst die globale Bevölkerung und damit der Nahrungsmittelbedarf. Eine Herausforderung, die mit der zunehmend schwindenden Basis für eine natürliche Bestäubung nur mehr mit Einsatz von modernen Technologie und Innovation lösbar ist.

Edete Precision Technologies for Agriculture aus Israel will für dieses globale Problem eine Lösung anbieten und hat ein künstliches Bestäubungssystem entwickelt. Dies soll – und bereits schon erfolgreich getestet- in zwei Schritten erfolgen: Zuerst werden die Pollen eingesammelt, entsprechend aufbereitet, um sie dann im nächsten Jahr als Bestäubungsgut zu verwenden.

Dabei kommt Dder 2B(tm) Bestäuber zum Einsatz, der LIDAR-Sensoren verwendet, um algorithmisch so nah wie nötig an jede Baumkontur heranzukommen. Mit elektrostatischer Applikation wird die Polle auf die Zielblüten appliziert. Die mechanischen Bestäubungseinheiten 2B(tm) von Edete können Tag und Nacht betrieben werden und sind in ihrem Einsatz nicht durch Tageslicht oder niedrige Temperaturen eingeschränkt.

Das 2016 gegründete Team von Edete ist multidisziplinär aufgestellt und umfasst 10 Mitarbeiter. Eylam Ran, CEO und Mitbegründerin des Unternehmens, war VP of Engineering and R&D bei Plasan, einem weltweit führenden Anbieter von Fahrzeugschutz für Sicherheitskräfte.

Mitbegründerin Keren Mimran, die als VP für Business Development und Marketing bei Edete tätig ist, war zuvor in ähnlicher Funktion bei Store Next,einem Startup-Unternehmen für B2B-Handel und Informationsdienstleistungen für den Konsumgütermarkt, tätig.

Mitbegründer Elad Etgar ist ein erfahrener Erfinder für Erntelösungen. Seit seiner Gründung hat das Start-up Edete rund 4,8 Millionen Dollar an Pre-Seed- und Seed-Finanzierung gesammelt, darunter eine Million Dollar von der Israel Innovation Authority.

Das Unternehmen beabsichtigt im Laufe des Jahres 2020 in einer Serie-A-Runde zusätzliche Mittel aufzubringen, um seine Wachstumspläne und den Eintritt in den US-Markt zu realisieren.